Waste to Energy

Biogasverwertung (BHKW-Betrieb) / Energiebilanz

Betrieb & Wartung

Das gewonnene Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in Strom und Wärme umgewandelt. Die produzierte elektrische Energie wird über eine Trafo-Station am Standort zum gültigen Einspeisetarif in das örtliche Stromnetz eingespeist.

Die BHKW-Abwärme dient wiederum zur Beheizung z. B. der Fermenterboxen, des Perkolattanks sowie der Technik- und Sozialräume auf der Anlage.

Der Eigenwärmebedarf und Eigenstrombedarf der Vergärungsanlage ist vergleichsweise gering. So steht Der Großteil an produzierter Wärme externen Strom- und Wärmeverbrauchern zur Verfügung.

Prozessleittechnik

Die Steuerung der Anlage auf Hardware-Ebene erfolgt über ein SPS-System (speicherprogrammierbare SIMATIC-Steuerungseinheit vom Typ SIEMENS S7). Sie ermöglicht u. a. auch die Fernüberwachung der Anlage. Alle in dieses System integrierten Mess-Sonden wie z.B. Temperatur- und Drucksensoren entsprechen dem aktuellen Industriestandard.

Die Steuerung der Anlage auf Software-Ebene erfolgt über ein PLS (Prozessleitsystem mit WinCC-Visualisierung). Über diese Oberfläche können bei Bedarf bestimmte Betriebsparameter manuell verändert werden. Im Normal- bzw. Regelbetrieb wird die BEKON-Trockenfermentationsanlage weitgehend vollautomatisch gesteuert.

Störungen des Betriebsablaufs werden im Rahmen des integrierten Warn- und Störmeldesystems von der automatischen Steuerungseinheit direkt erfasst als und klassifiziert. Bei sicherheitsrelevanten Störungen wird die Anlage so selbstständig in einen sicheren Systemzustand überführt. Sogar im Falle eines Stromausfalls etc. werden, Dank dieser Technologie kritische Systemzustände zuverlässig vermieden.

Alle Störungsmeldungen werden vom Prozessleitsystem z. B. direkt an ein Mobiltelefon via SMS übermittelt sowie mit allen relevanten Informationen im Protokollspeicher archiviert.

Agro-Energy

Gärprozess

Im Innenring des Rundfermenters wird das abgezogene Perkolat gelagert und beheizt.

Dieses dient neben der Animpfung von Frischmaterial auch der stetigen Perkolation des Gärsubstrates, und wird zu diesem Zweck gezielt in einem rechnergesteuerten Muster wieder in den Hauptfermenter zurückgeführt.

Überschüssiges Perkolat aus dem Innenring wird in den Nachlagerbehälter abgepumpt.

Das zwischengelagerte Perkolat kann im Zuge der Materialaustragung von den Substratlieferanten in Tankfahrzeugen abgeholt und als Flüssigdünger auf landwirtschaftliche Nutzflächen verbracht werden. Der abgepresste feste Gärrest wird ebenfalls als organischer Dünger wieder auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht.

Der Eigenstrombedarf (ohne BHKW) liegt bei BEKON DCF-Anlagen bei nur 2,0%-3,0% der Gesamtstromproduktion. Zusätzliche aufwendige Wartungs-, Reparatur- und Ersatz-arbeiten an fest eingebauten Rühraggregaten entfallen. Dies wirkt sich direkt auf die langfristige Rendite der Anlagen aus.

Zur Befüllung der BEKON DCF-Anlage ist ein automatisches Eintragssystem (Eintragssilo) installiert. etwa 1- bis 2-mal pro tag wird die Beschickungsvorrichtung befüllt. Dabei wird das angelieferte Material mit einem Rad- oder Teleskoplader in das Eintragssilo abgekippt.

Die Beschickungsvorrichtung befindet sich direkt neben dem Rundfermenter. am Boden des Lagerbehälters ist ein beweglicher Schubboden installiert, der das Substrat voll-automatsch in eine Dosierstation fördert. Im nächsten Schritt beschickt eine korrespondierende Annahmeschnecke das Material in eine geschlossene mix-Pumpe, die aus einer Förderschnecke und einer exzentrischen Pumpe besteht. Diese Pumpe ermöglicht eine bestmögliche Vermischung des frischen Substrats mit dem Animpfgärrest bevor das Gemisch in den Fermenter befördert wird.

Der Materialaustrag erfolgt über eine vollautomatsch gesteuerte Austragspumpe zu einer Scheckenpresse, die den Feststoff in einen bereitgestellten Auffangcontainer bzw. an einem überdachten Lagerplatz abwirft. Der verbleibende flüssige Gärrest wird in einem offenen oder geschlossenen Tank zwischengelagert. Je nach Trockensubstanzgehalt der Eintragsmaterialien kann der Anteil an flüssigem Gärrest auch sehr niedrig ausfallen.

Die BEKON DCF-Anlage wird über ein computergestütztes Kontrollsystem vollautomatsch gesteuert. Die verschiedenen Prozessparameter im Perkolatkreislauf, bei der Beheizung des Fermenters, im Gassystem und im BHKW Betrieb können permanent eingesehen und bei Bedarf automatsch nachgeregelt werden.

Prozesstechnik

Die Steuerung der Anlage auf Hardwareebene erfolgt über ein SPS-System (speicherprogrammierbare SimatiC Steuerungseinheit vom Typ Siemens S7). Sie ermöglicht u. a. auch die Fernüberwachung der Anlagealle in dieses System integrierten Mess-Sonden wie z. B. Temperatur- und Drucksensoren entsprechen dem aktuellen Industriestandard.

Die Steuerung der Anlage auf Software-Ebene erfolgt über ein PlS-System (Prozessleitsystem mit winCC-Visualisierung). Über diese Oberfläche können bei Bedarf bestimmte Betriebsparameter manuell verändert werden. Im normal- bzw. Regelbetrieb wird die BEKON DCF-Anlage weitgehend vollautomatsch gesteuert.

Störungen des Betriebsablaufs werden im Rahmen des integrierten warn- und Störmeldesystems von der automatschen Steuerungseinheit direkt erfasst als auch klassifiziert.

Bei sicherheitsrelevanten Störungen wird die Anlage so selbstständig in einen sicheren Systemzustand überführt.

Sogar im Falle eines Stromausfalls etc. werden dank dieser Technologie kritische Systemzustände zuverlässig vermieden.

Alle Störungsmeldungen werden vom Prozessleitsystem z. B. direkt an ein Mobiltelefon via SmS übermittelt sowie mit allen relevanten Informationen im Protokollspeicher archiviert.