NACHHALTIGER KREISLAUF FÜR DIE ZUKUNFT

Bekon Technologie

Gärreste werden zu Qualitätskompost
Am Ende des Gärprozesses wird jeder Fermenter vollständig mit dem Radlader entleert. Das BEKON Verfahren erzeugt trockene Gärreste, es ist daher kein Ab-pressen oder Separieren der Gärreste vor der anschließenden Kompostierung erforderlich. Ein Teil des Gärmaterials dient zum Animpfen von neuer Biomasse und wird dem Kreislauf erneut zugeführt.
BEKON hat für die Behandlung der trockenen Gärreste ein gekapseltes Tunnelkompostierverfahren entwickelt. Die Abluft dieser Tunnelkompostierung wird über einen Biofilter gereinigt, somit werden Geruchsemissionen vermieden.
Die abschließende Nachkompostierung erfolgt in der Regel durch eine einfache Mietenkompostierung. Der fertige Kompost ist ein wertvoller organischer Qualitätsdünger, der in Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt wird und zusätzliche Einnahmen erwirtschaften kann.

Innovation – Thermophile Trockenfermentation
Der BEKON Prozess kann sowohl mesophil (37- 40°C) als auch thermophil (50 - 55°C) betrieben werden.
Durch die thermophile Behandlung (50 - 55°C) wird der Bioabfall gemäß Bioabfallverordnung sicher hygienisiert.
Die Hygienisierung im Fermenter ist unabhängig von Witterungseinflüssen und die sonst übliche aufwendige Prozesskontrolle der Nachrotte entfällt.
Die thermophilen Mikroorganismen zeichnet ein schnellerer Stoffwechsel aus, der zu einem bis zu 20 % höheren Biogasertrag im Vergleich zu anderen Technologien führt. Der schnellere thermophile Prozess ermöglicht eine Reduzierung der Verweilzeit im Fermenter und führt dadurch zu einer Durchsatzsteigerung pro Fermenter.
Seit Ende 2010 ist die erste thermophile BEKON Anlage in Thun (Schweiz) erfolgreich in Betrieb.
Dem folgend ging im Dezember 2013 die zweite thermophile Anlage in Steinfurt (Deutschland) mit einer Jahreskapazität von 45.000 Tonnen Bioabfall ans Netz.

Verwertbare Biomasse im BEKON Verfahren
> Bioabfälle
> Grünabfälle
> Organische Fraktion aus Hausmüll
> Sonstige organische Abfälle
Das BEKON Verfahren erlaubt den Einsatz jeglicher schüttfähiger bzw. stapelbarer Biomasse ohne, dass eine Vorbehandlung erforderlich ist.

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