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09.08.2011 09:00

Aus Abfall wird Strom: Weitere BEKON-Trockenfermentationsanlage in der Schweiz geht ans Netz

 

München / Spiez 09.08.2011. Am Freitag, dem 12. August 2011, ist es soweit: Auf dem Gelände der Oberland Energie AG wird in Anwesenheit der Regierungsrätin Barbara Egger, des Präsidenten der Gemeinde Spiez, Franz Arnold, und des Geschäftsleiters der AVAG AG Heiner Straubhaar sowie weiterer geladener Gäste aus Politik und Verwaltung das Biomassezentrum Spiez offiziell eingeweiht.

 

 Damit nimmt die innovative Anlage zur Gewinnung von Biogas aus Abfällen für die Strom- und Komposterzeugung unter Nutzung der Abwärme in einem Nahwärmenetz offiziell Ihren Betrieb auf: Pro Jahr wird das Biomassezentrum rund 20.000 t organische Abfälle, bei einer elektrischen Leistung von 840 kW in der Spitze, verwerten und in hygienisierten Qualitätskompost umwandeln.

Turnkey Anlagenbau in einem guten Jahr

Gebaut wurde das Biomassezentrum im Auftrag des Schweizer Entsorgungskonzerns AVAG AG ( der an der Oberland Energie AG 51 Prozent hält, 49 Prozent liegen bei der BKW FMB Energie AG) von der deutschen Firma BEKON. Letztere hat die Anlage mit einem Auftragswert von 8,6 Mio. CHF (etwa 7,4 Mio. Euro) als Generalunternehmer innerhalb eines Jahres fertiggestellt. Damit hat BEKON bereits die zweite Biogasanlage in der Schweiz schlüsselfertig errichtet: Im Oktober 2009 ging die Anlage der Alfred Müller AG in Baar (Kanton Zug) in Betrieb.

Peter Lutz, Vorstand und CEO der BEKON sieht in der Entscheidung der AVAG AG „einen neuerlichen Beweis dafür, dass wir unsere weltweite Marktführerschaft in diesem Technologiesegment erfolgreich ausbauen. Unsere Biogasanlagen, die ausschließlich nach dem Prinzip der sogenannten ‚Trockenfermentierung‘ arbeiten, entsprechen höchsten Qualitätsstandards, sind absolut zuverlässig und ermöglichen unseren Kunden eine hohe Rentabilität bei der Behandlung ihrer organischen Abfälle.“

Einzigartige Biogastechnologie

Im Biomassezentrum Spiez kommen verschiedene patentierte BEKON-Technologien zum Einsatz, die eine sehr hohe Effizienz und Sicherheit im Betrieb garantieren, so zum Beispiel:

  • Das Patent einer in dem Fermenter integrierten Heizung, welche die Abwärme aus dem Blockheizkraftwerk (BHKW) nutzt, für einen gemäß Bioabfallverordnung hygienisierten Gärrest sorgt und damit den biologischen Prozess bei der nachgeschalteten Kompostierung beschleunigt;
  • Das patentierte Sicherheitssystem, das höchste Betriebssicherheit der Anlagen gewährleistet.

 Zudem vermeiden die von BEKON entwickelten Spülprozesse der Fermenter und das Absaugverfahren über den Biofilter Geruchsemissionen während der Anlagenprozesse.

Peter Lutz über die Zukunft der BEKON AG: „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden einen Beitrag zur Nutzung der Energie- und Rohstoffpotenziale der Abfälle zu leisten und so die Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.“ BEKON steht Kommunen und Abfallbehandlungsunternehmen nicht nur als Technologie-und Anlagenlieferant, sondern auch als möglicher Investmentpartner und Betreiber der Anlagen zur Seite.

 

Über BEKON
BEKON mit Sitz in Unterföhring bei München wurde 1992 gegründet und beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist weltweiter Technologie- und Marktführer im Bau von Batch-Biogasanlagen zur Stromerzeugung aus Abfällen und aus nachwachsenden Rohstoffen (NawaRos). Wesentliches Merkmal der von BEKON nach Kundenspezifikationen geplanten und gebauten Anlagen ist das Trockenfermentations-verfahren  für das BEKON 15 Patente hält. Ein Teil der Anlagen wird durch BEKON selbst betrieben. Weitere Informationen unter www.bekon.eu

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