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ENERGIE AUS BIO- UND GRÜNABFÄLLEN

bekon-mitglied-fachverband-biogasDie nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung. Insbesondere aus ökonomischer und ökologischer Sicht sind Bio- und Grünabfälle häufig unterschätzte Rohstoffe. Gelingt es, diese Abfälle effizient und professionell zu nutzen, können diese im Rahmen der Entsorgung zu hochwertigen Komposten verarbeitet werden, wobei gleichzeitig Gas bzw. Strom und Wärme erzeugt wird. Damit werden Abfallbehandlungsanlagen zu profitablen Investitionen für Betreiber und Entsorger.

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NEWS

Pressemitteilung – Eggersmann Gruppe übernimmt BEKON

August 12th, 2016|0 Comments

Pressemitteilung - Eggersmann Gruppe übernimmt BEKON

BEKON wurde von der Eggersmann-Gruppe übernommen

August 11th, 2016|0 Comments

Die Eggersmann-Gruppe mit Sitz in Marienfeld/Deutschland (www.f-e.de) hat mit dem 10. August 2016 die BEKON-Gruppe übernommen. Damit gehört BEKON nun [...]

BEKON – INNOVATIVE BIOGAS TECHNOLOGIE

Biogaserzeugung durch Trockenfermentation

Die Überlegenheit der BEKON Technologie beginnt schon mit der großen Vielfalt der einsetzbaren Substrate. Schüttfähige Biomassen mit hohem Trockensubstanzanteil können methanisiert werden, ohne dass das Gärmaterial aufwendig vorbehandelt werden muss. Das Prinzip ist ganz einfach: Unter Luftabschluss beginnen die Bioabfälle nach Inokulation (Animpfung) durch bereits vergorenes Material zu vergären und es entsteht hochwertiges Biogas.
Das BEKON Verfahren ist ein einstufiges Vergärungsverfahren im Batch-Betrieb. »Einstufig« bedeutet hier, dass die verschiedenen Abbaureaktionen (Hydrolyse, Säure- und Methanbildung) in einem Verfahrensschritt ablaufen.

Befüllung der Fermenter im Batch-Betrieb

Die Bioabfälle werden in einer Annahmehalle gesammelt und danach mit einem Radlader in den garagenförmigen Fermenter eingebracht. Die Inokulation erfolgt durch die Mischung von frischem mit bereits vergorenem Material. Die bei der Vergärung austretende Zellflüssigkeit (Perkolat) wird durch ein Drainsystem aufgefangen und in einem Kreislauf dem Gärgut zur Befeuchtung wieder zugeführt. Die konstante Temperierung der Biomasse erfolgt mittels einer Wand- und Bodenheizung. So werden im Fermenter optimale Lebensbedingungen für die Mikroorganismen zur Biogasproduktion erreicht. Dabei ist weder eine weitere Durchmischung der Biomasse noch die Zuführung von zusätzlichem Material notwendig. Nach der Befüllung wird der Fermenter mit einem hydraulischen Tor verschlossen und der Gärprozess der Biomasse startet.

Kontinuierliche Erzeugung von Strom und Wärme

Das entstehende Biogas wird in der Regel in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Gewinnung von Strom und Wärme genutzt. Der kontinuierliche Betrieb des BHKW wird sichergestellt, indem immer mehrere Fermenter zeitlich versetzt befüllt und betrieben werden. Der erzeugte Strom wird in das Stromnetz eingespeist und nach geltenden Gesetzen vergütet oder direkt vermarktet.
Die gewonnene Abwärme wird nur in geringem Maße für den eigenen Anlagenbetrieb benötigt. Ein Großteil der thermischen Energie kann zur externen Verwendung, wie z.B. zur Einspeisung in ein Nah- oder Fernwärmenetz oder zur Trocknung von Materialien genutzt werden.

Erzeugung von Biomethan

Alternativ zur Verstromung kann das produzierte Biogas zu Biomethan aufbereitet werden und anschließend ins Erdgasnetz eingespeist oder als Treibstoff (Compressed Natural Gas) verwendet werden. Die erzeugte Energie wird dadurch speicherbar und in unterschiedlichster Weise einsetzbar.

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